Project Description

Ihr kompetenter Partner bei Feuchtigkeit im Keller

Von außen in Hausumfassungswände eindringende Feuchtigkeit kann nicht nur ernst zu nehmende Mauerwerksschäden verursachen, sondern auch hygienische Probleme bereiten. Feuchtigkeitsweinwirkungen führen mittelfristig zu Korrosionen an Wandoberflächen, auf lange Sicht sind tiefere, sogar substanzielle Bauschäden am Mauerwerk möglich. Negative Begleiterscheinungen lange anhaltender Feuchtigkeitseinwirkungen sind Bakterien- und Schimmelpilzkoloniebildungen an Gegenständen und Bauteilen sowie unangenehme Gerüche, die von mikrobiellen Zersetzungen herrühren und sich weiträumig in einem Haus verteilen können.

Die ADVISAN Dr. Missel GmbH bietet eine qualifizierte gutachterliche Bestandsaufnahme in feuchten Kellern und als unabhängiges Sachverständigenunternehmen passende, Aufwand-Nutzen-optimierte Maßnahmenkonzepte zur Beseitigung von Baufeuchteschäden.

Eine „Baufeuchteproblematik“, die immer über einen längeren Zeitraum besteht, solange keine technischen Bauteil-Trockenlegungsmaßnahmen ergriffen werden, führt zuallererst zu oberflächlichen Schäden am Verputz und an Anstrichen. Putz an „baufeuchten“ Wänden verliert mit der Zeit die Anhangskraft an der Wand, klingt beim Abklopfen hohl und / oder weicht auf. Auf äußeren Putzoberflächen und Wandanstrichen in nassen Kellern bilden sich i.d.R. mit der Zeit raumseitig Ausblühungen von Salzen und / oder Kalk, die auf lange Sicht auch Steine angreifen können und die Korrosion beschleunigen. Fugenmörtel löst sich mit der Zeit mehr und mehr aus dem Mauerwerk heraus, wodurch es zu tieferen Substanzschädigungen kommt.

Salzausblühung an einer nassen Kellerwand

Salzausblühung an einer nassen Kellerwand

Feuchteschäden aufgrund von Abdichtungsmängeln

Feuchteschäden aufgrund von Abdichtungsmängeln

Korrosion an einer Kellerwand nach Wasserschaden

Korrosion an einer Kellerwand nach Wasserschaden

Kellerwandkorrosion durch aufsteigende Feuchte

Kellerwandkorrosion durch aufsteigende Feuchte

Substanzielle Feuchteschäden am Kellermauerwerk

Substanzielle Feuchteschäden am Kellermauerwerk

Pilzbildungen an einem feuchten Kellermauerwerk

Pilzbildungen an einem feuchten Kellermauerwerk

Schäden am Mauerwerk können verhindert werden

Ein „völlig trockenes“ Bauteil hat im Jahresmittel annähernd die gleiche Feuchtigkeit (absolut) aufzubieten wie die umgebende Luft. Nicht jede erhöhte Mauerwerksfeuchtigkeit muss aber gleich auch ein Problem darstellen. Erdberührte Kellermauerwerke in alten Gebäuden sind sehr häufig – ab einem bestimmten Alter sogar im Regelfall – mit einer gegenüber der Raumluft mehr oder weniger deutlich erhöhten Feuchtigkeit behaftet. Sofern sich eine Mauerwerkskonstruktion im Feuchtigkeitsgleichgewicht befindet, nimmt das Bauteil auch auf lange Sicht keinen Schaden. Feuchtigkeitsgleichgewicht bedeutet, dass sich Feuchtigkeitsaufnahme des Bauteils (von außen) und Feuchtigkeitsabgabe des Mauerwerks durch Verdunstung in einem Jahresverlauf entsprechen. Vielfach kommt es zu Schädigungen der Wandflächen eines Altbaumauerwerks erst, wenn das Gleichgewicht durch Aufbringen nicht geeigneter Wandbeschichtungen oder -anstriche gestört wird.

In Altbaukellern sind häufig auch raumluftfeuchtigkeitsbedingte Schimmelbildungen an eingelagerten Gegenständen festzustellen. Bei dieser Thematik gilt es zu beachten, dass die Menge der von einem „normalfeuchten“ Altbau-Kellermauerwerk nach innen an die Raumluft abgegebenen Feuchtigkeit im Regelfall eher gering ausfällt. Im Winter ist die Bauteiltemperatur für bedeutende Feuchtigkeitsübergänge vom Mauerwerk in die Raumluft zu gering (niedriger Dampfdruck). Im Sommer erschwert oder unterbindet die hohe „Hintergrundfeuchte“ in der Raumluft (Feuchtigkeit, die von außen laufend über Fenster in Kellerräume gelangt) die Feuchtigkeitsabgabe des Mauerwerks an die Raumluft.

„Schimmelfördernde“ Luftfeuchten bilden sich in „normalfeuchten“ Kellern weniger aufgrund einer feuchten Bausubstanz sondern vielmehr durch die Anstiege der relativen Luftfeuchte bei Abkühlung der von außen hereingetragenen temperierten Außenluft aus (landläufig als „Sommerschimmel-Problem“ benannt). Es ist daher immer ratsam, im Vorfeld einer aufwändigen Kellerwandsanierung die genauen Ursachen von Feuchtigkeitserscheinungen und Schimmelpilzbildungen feststellen zu lassen.

Schäden durch falsche Oberflächenbeschichtung

Schäden durch falsche Oberflächenbeschichtung

Schäden durch falschen Anstrich am Kellerwandsockel

Schäden durch falschen Anstrich am Kellerwandsockel

Eine Planung schadensangemessener und nachhaltiger Feuchtigkeitsschaden-Sanierungsmaßnahmen in Kellern ist ohne genaue Kenntnis der Beschaffenheit und der Feuchtigkeitslast auf der aktuell geschädigten oder bedrohten Wandoberfläche nicht möglich. Es gibt unzählige Anbieter und viele verschiedene technische Verfahren auf dem hart umkämpften Markt der Kellertrockenlegung. Die von Handwerksunternehmen vorgeschlagenen Methoden zur Kellertrockenlegung sind teilweise allerdings sehr zu hinterfragen. Nach den Erfahrungen des Betreibers dieser Seite gelingt es Anbietern verblüffend oft, unverhältnismäßig aufwändige und / oder von vorneherein unwirksame, nicht selten sogar regelrecht kontraproduktive Verfahren an den Mann zu bringen. Im Vorfeld einer kostenbehafteten Kellerwandsanierung kann eine unabhängige sachverständige Bestandsaufnahme daher generell empfohlen werden.